
Spannungskopfschmerz ist die am meisten verbreitete Kopfschmerzart überhaupt. Es gibt drei Formen von Spannungskopfschmerzen, die sich nicht durch unterschiedliche Symptome, sondern nur in der Häufigkeit des Auftretens unterscheiden:
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Seltener episodischer Spannungskopfschmerz tritt weniger als einmal pro Monat bzw. seltener als 12 mal pro Jahr auf. Die Dauer liegt zwischen einigen Minuten und 7 Tagen. |
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Häufiger episodischer Spannungskopfschmerz tritt an mehr als einem und weniger als 15 Tagen im Monat auf. Die Dauer liegt zwischen einigen Minuten und 7 Tagen. |
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Chronischer Spannungskopfschmerz tritt an mindestens 15 Tagen im Monat auf und dies über einen Beobachtungszeitraum von mindestens einem halben Jahr. |
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Spannungskopfschmerz kann unterschiedliche Ursachen haben. Stress, Ängste, Depressionen und andere psychosoziale Faktoren drücken sich häufig in Kopfschmerzen aus. Oft sind auch Muskelverspannungen verantwortlich, z. B. durch eine schlechte Haltung am Arbeitsplatz. Auch Schlafstörungen, zu hoher Nikotinkonsum und Wetterfühligkeit stehen mit Kopfschmerzen in Zusammenhang.
Typische Anzeichen
Ein pressender, ziehender oder drückender Schmerz ist typisch für den Spannungskopfschmerz. Er macht sich beidseitig an den Schläfen oder im Bereich der Stirn bemerkbar. Der Schmerz kann auch im Nackenbereich beginnen und von dort über den Kopf nach vorne ziehen. Häufige Beschreibungen dieser Kopfschmerzart sind ein drückendes Gewicht auf dem Kopf oder das Gefühl, einen zu engen Hut zu tragen. Die Schmerzen sind meist leicht bis mittelstark und es können auch Licht- oder Lärmempfindlichkeiten auftreten. Beim chronischen Spannungskopfschmerz kann zudem leichte Übelkeit hinzukommen.

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