
Millionen Frauen kennen das Gefühl: Die Regelblutung kündigt sich durch Schmerzen und Übelkeit an, und am liebsten möchte "frau" dieses Ereignis aus dem Kalender streichen. Wir zeigen Ihnen hier, wie die typischen Symptome entstehen und was Sie aktiv dagegen unternehmen können.
Jeden Monat bereitet sich die Schleimhaut der Gebärmutter (Uterus) auf die Einnistung einer befruchteten Eizelle vor. Findet eine solche Befruchtung nicht statt, wird die Schleimhaut wieder abgestoßen. So kommt es zur Monatsblutung (Menstruation), die durch zyklische Hormonveränderungen gesteuert wird. Zum Zeitpunkt der Menstruation wird ein bestimmter Botenstoff in der Gebärmutterschleimhaut vermehrt gebildet. Dieser steuert die Aktivität der Gebärmuttermuskulatur, die Durchblutung, bewirkt das Zusammenziehen der Muskulatur und hilft so beim Ablösen der Schleimhaut.
Unangenehm wird es, wenn zu viele dieser Botenstoffe freigesetzt werden, weil sie zum Teil krampfartige Unterleibschmerzen hervorrufen. Über die Blutbahn gelangen die Botenstoffe auch zu anderen Organen und können dort diverse Begleitsymptome wie z.B. Übelkeit, Durchfall, Kopfschmerzen oder Kreislaufprobleme bewirken.
Die meisten Frauen - ungefähr 70-80% - leiden mit Einsetzen der Regelblutung unter unangenehmen Symptomen, die individuell ganz verschieden sein können.

Wenn die Tage zur Qual werden
Menstruationsbeschwerden, in der Medizin auch Dysmenorrhoe genannt, sind gekennzeichnet durch krampfartige Schmerzen im Unterleib und verschiedene Begleiterscheinungen wie z. B.:
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Übelkeit |
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Erbrechen |
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Kalte Schweißausbrüche |
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Hitzewallungen |
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Kopfschmerzen |
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Reizbarkeit |
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Schwindelgefühl |
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z. T. Durchfall |
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Wenn diese Beschwerden bald nach der ersten Regelblutung auftreten, ohne dass sich krankhafte Ursachen finden lassen, spricht der Arzt von einer "primären" Dysmenorrhoe.
Treten die Beschwerden später - teilweise nach Jahren schmerzfreier Blutungen - neu auf, so handelt es sich oftmals um eine "sekundäre" Dysmenorrhoe, die auf krankhaften Veränderungen beruht. Eine sekundäre Dysmenorrhoe kann z. B. nach Einlegen einer Spirale zur Empfängnisverhütung eintreten, oder bei gutartigen Tumoren. Allerdings kann es noch andere Ursachen für neu aufgetretene Regelbeschwerden geben. Wenden Sie sich daher immer an Ihren Frauenarzt, wenn Beschwerden plötzlich neu auftreten.

Das Leiden vor den Tagen - PMS
Kennzeichnend für ein prämenstruelles Syndrom sind starke Stimmungsschwankungen, erhöhte Reizbarkeit und Niedergeschlagenheit schon vor Eintreten der Menstruation. Manche Frauen neigen zu regelrechten Heißhungerattacken, andere leiden verstärkt unter Hautunreinheiten, Wassereinlagerungen im Gewebe und Spannungsgefühl in den Brüsten.
Zu den körperlichen Beschwerden kommt außerdem die Gewissheit, dass die gleichen Beschwerden sich im nächsten Monat wiederholen und eventuell auf einen ungünstigen Termin fallen könnten, was psychisch noch zusätzlich belastet. Da Stress und psychische Anspannung die Symptome verstärken können, sollten Frauen mit PMS-Beschwerden für Stressabbau sorgen, z. B. durch Yoga oder autogenes Training.
Aktiv gegen Menstruationsbeschwerden
Je besser "frau" sich auskennt, desto weniger muss sie unter unangenehmen Regelbeschwerden leiden. Probieren Sie folgende Tipps zur Linderung:
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Entspannende Wärme, z.B. durch Wärmflasche, Heizkissen oder ein Melissenbad |
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Leichte Bewegung wie Spazierengehen, Radfahren |
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Vitamin- und Magnesium-Präparate |
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Pflanzliche Heilmittel, etwa krampflösende Tees |
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Die typischen "Hausmittel" wirken oft zyklusregulierend, können aber nicht in die Schmerzentstehung eingreifen. Trotzdem müssen die Schmerzen nicht einfach ertragen werden. Wenn eine Untersuchung vom Frauenarzt keine körperlichen Ursachen für die Menstruationsbeschwerden ergibt, können Sie selbst aktiv werden und ein rezeptfreies Schmerzmittel wie Dolormin® für Frauen bei Menstruationsbeschwerden mit Naproxen einnehmen.

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