Symptome und Verlauf

Was ist eine Erkältung?

Die Erkältung, auch grippaler Infekt genannt, ist eine Virusinfektion der oberen Luftwege. Meist verläuft eine Erkältung harmlos und dauert ca. eine Woche. Die Ursachen der Erkältung, spezielle Viren, sind so gut wie nicht bekämpfbar. Wissenschaftler unterscheiden heute über 200 verschiedene Virentypen. Deshalb konzentriert man sich bei den Erkältungsbeschwerden auf die Linderung der Symptome, die mit jeder Erkältung einhergehen.

Der Körper besitzt in der Regel genügend Selbstheilungskräfte, um mit einer Erkältung fertig zu werden. Dabei ist es empfehlenswert, nur die besonders lästigen Symptome gezielt zu bekämpfen um den Körper nicht unnötig zu belasten.

Wie entsteht eine Erkältung?

Erkältungsviren befinden sich in unserem gesamten Alltag - wir kommen ständig mit ihnen in Berührung. Sie lauern auf Türklinken, Telefonen, Handtüchern und natürlich auch in der Luft. Dort bleiben sie über Stunden aktiv. Besonders häufig gelangen die Viruströpfchen über die Hände auf die Gesichtshaut des neuen Wirtes und von dort in die Nase. Deshalb ist regelmäßiges Händewaschen in Erkältungszeiten eine sehr sinnvolle Maßnahme, um die Ansteckungsgefahr zu vermindern. Nicht jeder steckt sich unmittelbar an. Ein schwaches Immunsystem oder ein für den Körper unbekanntes Virus können allerdings schnell zu den bekannten Symptomen einer Erkältung führen.

Sind die Viren erst einmal in der Nase oder im Rachenraum angekommen, setzen sie sich in den Schleimhautzellen fest und nutzen diese für die eigene Vermehrung. Dann ist die Erkältung nicht mehr aufzuhalten.

Erkältung - das ist typisch.

Die Erkältung hat einen besonders ärgerlichen Aspekt: Spürt man sie nahen, ist es schon zu spät. Denn die zugrunde liegende Infektion hat sich dann bereits ausgebreitet. Die Erkältungserreger verletzen die Schleimhäute, die sich daraufhin entzünden. Schnell machen sich jetzt Kopf-, Hals- und Gliederschmerzen bemerkbar, begleitet von einer laufenden Nase. Häufig tritt nun auch Fieber auf. Im weiteren Verlauf stellt sich dann eine verstopfte Nase ein. Der Husten kommt meist am Schluss der Erkältung hinzu, wenn die anderen Symptome bereits abklingen.

Typisch ist, dass die einzelnen Symptome nicht gleichzeitig und in unterschiedlicher Intensität auftreten.


Abbildung 1: Charakteristischer Verlauf
(Bild per Mausklick vergrößern)

Daher sollten Sie bei der medikamentösen Therapie darauf achten, nur Medikamente zu nehmen, die gezielt gegen die momentanen Beschwerden wirken. Denn der Einsatz von Kombipräparaten ist medizinisch umstritten. Präparate, die gleichzeitig mehrere Symptome unterdrücken, können teilweise einen negativen Effekt haben. So enthalten viele Kombipräparate zum Beispiel einen Hustenstiller, der zu Beginn einer Erkältungskrankheit nicht unbedingt von Nöten ist, weil Hustensymptome oft noch nicht auftreten. Darüber hinaus verhindert er das Abhusten und Lösen, was am Anfang des Hustens die Situation eher verschlechtert und die Heilung hinauszögert.

Erkältung oder Grippe?

"Ich habe eine Grippe!" hört man oft, auch wenn der Betroffene eine Erkältung hat. Für die meisten Menschen ist es schwierig, beide Erkrankungen auseinander zu halten. Dabei gibt es ein paar ganz klare Unterscheidungsmerkmale, die es auch Laien erlaubt eine Diagnose zu stellen:
Erkältungen kommen meist langsam und schleichend. Kratzen im Hals oder Halsschmerzen - sind in der Regel die Vorboten. Innerhalb weniger Tage können eine laufende oder verstopfte Nase, Niesen, Husten oder Kopfschmerzen hinzukommen. Meist werden diese Symptome durch Fieber und leichte Gliederschmerzen begleitet. Zwei bis drei Tage nach Ausbruch des Infektes ist der Höhepunkt schon erreicht. Und nach einer Woche ist in der Regel das Schlimmste vorbei.

Bei einer echten Grippe (Influenza) ist das anders: Innerhalb weniger Stunden stellen sich Schüttelfrost, Fieber, Abgeschlagenheit und Gliederschmerzen ein. Während die Erkältung nur die Atemwege befällt, wirkt sich eine Influenza auf den gesamten Körper aus. Das Fieber steigt schnell an, Gliederschmerzen am ganzen Körper, man fühlt sich extrem matt und hat meist keinen Appetit.
Im Gegensatz zur Verschleimung der Atemwege bei der Erkältung ist der Husten bei der echten Grippe meist trocken.

Nach einer Erkältung ist man schnell wieder auf den Beinen. Der Genesungsprozess bei der Grippe kann sich je nach allgemeinem Gesundheitszustand und Alter des Betroffenen länger hinziehen.

noch oben

Dolormin allgemeine Schmerzbroschüre

"Schmerzen verstehen und richtig behandeln"

 kostenlos bestellen


pflichttexte

Pflichttext

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker. Lesen Sie hier den Pflichttext.


Besuchen Sie auch unsere Websites zu:
Schuppen | Allergie | Durchfall

© McNeil GmbH & Co. oHG 2003-2010 / Rechtliche Bestimmungen / Datenschutzerklärung

Home Pflichttext Sitemap Kontakt Impressum
login Apotheker Login
Arzt Login
Presse Login