Vorbeugung

Regelmäßig in die Sauna

Das hält das Herz-Kreislauf-System fit und steigert die Abwehrkräfte. Und durch den Wechsel von Hitze und Kälte lernt Ihr Körper, die Schleimhäute mehr oder weniger stark zu durchbluten.

Ein weiterer Effekt: Die Anzahl bestimmter körpereigener Abwehrstoffe wie Immunglobulin A im Schleimhautsekret steigt. Diese Substanz heftet sich an Krankheitserreger und blockiert sie.

Auf die Ernährung achten

Durch eine vollwertige und abwechslungsreiche Ernährung können Sie Ihr Abwehrsystem entscheidend stärken. Vor allem die ausreichende Zufuhr von Vitaminen, Zink und eine ausreichende Flüssigkeitsaufnahme machen den Körper fit gegen Erkältungsviren.

Sport tut gut

Ausreichende Bewegung trainiert die Abwehrkräfte. Der Kreislauf kommt in Schwung und das Herz pumpt mehr Blut und damit auch Immunzellen durch die Gefäße. Aber Vorsicht: Zuviel Sport kann die Abwehrkräfte sogar schwächen.

Richtige Kleidung tragen

Zu warme Kleidung lässt der Temperaturregulierung des Körpers wenig Spiel, zu dünne Kleidung lässt ihn auskühlen. Daher sollten Sie sich nicht zu dick "einpacken", um dem Körper Luft zum Atmen zu lassen. Aber achten Sie auch darauf, dass Sie nicht frieren.

Stress abbauen

Stress ist nicht gleich Stress: Ein kleiner Adrenalinschub weckt die Lebensgeister und bringt das Immunsystem in Schwung. Problematisch wird es, wenn der Stress kein Ende nimmt: Dann zehrt er an den Nerven und auch an den Abwehrkräften. Entscheidend ist aber, wie jemand den Stress bewältigt. Was für den Einen eine spannende Herausforderung ist, empfindet der Andere als Belastung. Und erst dies schwächt das Immunsystem.

Pflege für die Schleimhäute

Nasenspülungen mit Kochsalzlösung oder Dampfinhalationen mit Kamille oder ätherischen Ölen wirken schleimlösend und erleichtern das Atmen. Übrigens: Wer vom vielen Naseputzen bereits eine wunde Nase hat, kann sie mit Ringelblumen- oder Kamillensalbe einreiben.

Wohltat für die Bronchien

Um Husten zu lindern und die gebeutelten Bronchien zu beruhigen, helfen Einreibungen mit Eukalyptus- oder Kiefernadelöl.

Vorsichtiger Umgang ist bei Säuglingen und Kleinkindern bei der Verwendung mit ätherischem Öl angesagt. Diese dürfen nicht im Bereich des Gesichts angewendet werden.

Frische Luft tut gut

Überheizte geschlossene Räume sind Gift bei Erkältungen. Denn die warme Luft trocknet die Nasenschleimhäute zusätzlich aus und Erkältungsviren haben in diesem Ambiente beste Überlebenschancen. Stellen Sie Ihre Heizung nicht zu hoch und lüften Sie jeden Tag gründlich.

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