
Knorpelverschleiß im Kniegelenk ist die häufigste Form von Arthrose. In Deutschland leidet ungefähr ein Drittel der unter 60-jährigen unter Kniearthrose, dabei sind mehr Frauen als Männer davon betroffen. Das Knie ist ein dreiteiliges Gelenk (Beininnenseite, Beinaußenseite und Kniescheibe), das sowohl als Dreh- als auch als Scharniergelenk funktioniert. Ständig ist es (Über-)Belastungen ausgesetzt und daher extrem verschleißanfällig. Nicht nur das Tragen des eigenen Körpergewichts, auch sportlicher Übereifer oder häufiges Knien belasten die Gelenke. Geburtsbedingte Fehlbildungen wie z. B. X- oder O-Beine begünstigen zusätzlich die Kniearthrose.
Welche Beschwerden treten bei dieser Krankheit auf?
Anlaufschmerzen beim Aufstehen oder Gehen sind die ersten Symptome von Kniearthrose. Auch sind eine gewisse Steifheit bzw. "Einrosten" des Kniegelenks ein Anzeichen. Weiterhin klagen Arthrosepatienten über Bewegungsschmerzen beim Laufen oder Gehen. In einem späteren Stadium treten Belastungsschmerzen z. B. beim schweren Heben oder Treppensteigen auf, die auch zu Spannungsgefühlen und Anschwellen des Knies führen können. Vor allem Schmerzen im Ruhezustand z. B. nachts im Bett oder im Sitzen, lassen auf ein weit fortgeschrittenes Stadium der Arthrose schließen.
Wie wird diese Krankheit behandelt?
Mehr über die Behandlung von Gonarthrose erfahren Sie hier.

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