
Die Körpertemperatur liegt bei gesunden Menschen zwischen 36,5° und 38° Celsius (im Enddarm gemessen). Je nach körperlicher Anstrengung, Aufregung, Ernährung und Außentemperatur treten Schwankungen auf, die ganz normal sind. Erst ab einer Temperatur über 38,5° Celsius (im Enddarm, oder 38°Celsius in der Achselhöhle) spricht man von Fieber.
Bei kleinen Kindern ist Fieber als Körperreaktion relativ häufig. Das liegt daran, dass bei ihnen die Wärmeregulation des Organismus noch nicht vollständig ausgebildet ist.
Kurze Checkliste bei Fieber
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Ist die Außentemperatur sehr hoch, war Ihr Kind lange in der Sonne? |
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Hat Ihr Kind im Tagesverlauf genügend getrunken, hatte es Durchfall? |
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Wurde Ihr Kind gerade geimpft? |
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Hat Ihr Kind Allergien? |
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Zahnt Ihr Kind? |
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Was kann ich bei Fieber tun?
Auch wenn Fieber ein natürlicher Mechanismus ist, der die Abwehrprozesse fördert, belastet es den Körper Ihres Kindes. Deshalb sollten Sie auf jeden Fall bei Fieber folgendes tun:
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Zimmertemperatur niedrig halten, lüften, nicht überheizen, evtl. einen Ventilator anstellen und indirekt ausrichten; Zugluft vermeiden! |
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Körpertemperatur nicht unnötig steigern, leichte Bekleidung und Decken wählen |
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Viel trinken lassen, z. B. lauwarmen Tee, Wasser, verdünnte Säfte |
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Kühlende Wickel um Waden und Oberschenkel machen, 5-10 Minuten wirken lassen. Dabei die Füße freilassen. |
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Regelmäßig (ca. alle 45 min.) die Temperatur kontrollieren |
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Wann soll ich Medikamente geben?
Bewährte Hausmittel wie Wadenwickel sind bei leichtem Fieber empfehlenswert und für viele Eltern die erste Maßnahme, wenn ein Kind erhöhte Temperatur hat. Bei höherem Fieber können diese jedoch zu einer zu schnellen Abkühlung des Organismus führen, die den Kreislauf stark belastet. Wenn zudem das Fieber über Stunden hinweg auf 39,5° Celsius (im Enddarm gemessen) steigt, genügen abkühlende Maßnahmen nicht mehr zur Behandlung. Jetzt sollte Ihr Kind ein fiebersenkendes Medikament erhalten. Vorteilhaft sind Präparate die gleichzeitig fiebersenkend, schmerzlindernd und entzündungshemmend wirken und deren Darreichungsform kindgerecht ist (Saft anstatt Tabletten oder Zäpfchen). Mehr Informationen hierzu erhalten Sie hier.

Empfehlenswerte Behandlung
Auch bei Messwerten unter 39° Celsius kann schon ein leichtes Mittel gegen Fieber gegeben werden. Der Vorteil dieses Produktes mit dem Wirkstoff Ibuprofen ist, dass Schmerzen oder Entzündungen, die oft mit dem Fieber zusammen auftreten, ebenfalls gelindert werden und sich das Kind schneller erholen kann.
Fieber kann auch Infektionen wie Mittelohrentzündung, Grippe, Mandelentzündung, Harnwegsinfekte, Kinderkrankheiten, aber auch ernsthafte Erkrankungen wie Hirnhautentzündung, Lungenentzündung, Blinddarmentzündung 'melden'. Spätestens wenn die 'normalen Haus- und Schmerzmittel' nicht wirken und das Fieber mit Begleiterscheinungen wie Brechen oder Durchfall einhergehen, sollten Sie sich an Ihren Arzt wenden.
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Wann muss mein Kind zum Arzt?
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| Unter bestimmten Umständen sollten Sie Ihr fieberndes Kind unbedingt in ärztliche Behandlung bringen. Dazu gehören: |
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Krämpfe, Teilnahmslosigkeit, schlechtes Aussehen, rote Hautflecken |
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Sehr hohes über mehrere Stunden anhaltendes Fieber über 40° Celsius |
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Jegliche Flüssigkeitsannahme wird verweigert |
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Fieberdauer länger als zwei bis drei Tage |
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Alter unter 6 Monaten |
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Bei bestehenden Vorerkrankungen wie Abwehrschwäche, Unterernährung oder Krebserkrankungen |
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