Cluster-Kopfschmerz – einseitig und unerträglich

Ohne ersichtlichen Grund sind sie plötzlich da: Cluster-Kopfschmerzen, auch Bing-Horton-Syndrom genannt. Stechend, bohrend, kaum auszuhalten. Cluster-Kopfschmerzen zählen zu den schwersten Kopfschmerzattacken und können in ihrer Stärke sogar Attacken bei Migräne übertreffen. Die Schmerzen treten immer einseitig auf – hinter dem Auge oder an der Schläfe – und gehen einher mit tränenden und geröteten Augen und einer laufenden Nase. Oft schwitzen die Betroffenen im Gesicht sehr stark.

Frau mit Clusterkopfschmerzen

Der Cluster-Kopfschmerz kommt in Schüben

Cluster-Kopfschmerzen treten oft in Schüben auf, besonders im Frühjahr und Herbst. Vermutet wird, dass der biologische Rhythmus – die innere Uhr – fehlreguliert ist. Eine weitere Ursache könnte auch eine Entzündung von erweiterten Blutgefäßen im Gehirn sein.

Diagnose Cluster-Kopfschmerz: Was Sie tun können 

Am besten zum Arzt. Der sehr selten auftretende Cluster-Kopfschmerz sollte grundsätzlich von einem Arzt abgeklärt werden. Die Deutsche Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft e. V. (DMKG) rät beim Cluster-Kopfschmerz von einer Selbstmedikation ab. Ihr Arzt wird bei einem diagnostizierten Cluster-Kopfschmerz individuell ausgewählte Medikamente verschreiben und evtl. weitere Therapien verordnen.

Wussten Sie schon...

Sehr selten: Nur etwa ein Prozent der Bevölkerung leidet an Cluster-Kopfschmerzen, überwiegend Männer zwischen 30 und 50 Jahren.