Mittel gegen Regelschmerzen: Was hilft wirklich?

Die häufigste Ursache für das schmerzhafte, krampfartige Zusammenziehen der Gebärmutter ist eine erhöhte Bildung von bestimmten Botenstoffen, den Prostaglandinen. Ein Mittel gegen Regelschmerzen und weitere Menstruationsbeschwerden sollte also direkt bei der Schmerzentstehung ansetzen und das „Zuviel" dieser Schmerz-Botenstoffe unterbinden -  damit Schmerzen nicht zur Regel werden.

10 Tipps für Ihre „Wohlfühl"-Tage!

Neben der Einnahme von Medikamenten (lesen Sie gleich unten weiter) können Sie Körper und Seele einiges Gutes tun, um die Intensität der Regelschmerzen zu beeinflussen. Unsere Tipps sollen Ihnen helfen, die kritischen Tage besser zu meistern und die innere Ausgeglichenheit zu erhöhen.

Frau in Badewanne
  1. Leichter Sport ist gut, solange er Ihnen Spaß macht.
  2. Nutzen Sie Wind und Wetter als Energiequelle: Frische Luft entspannt und tut gut.
  3. Atmen Sie tief und ruhig - versuchen Sie, den Schmerz „wegzuatmen".
  4. Genießen Sie die wohlige Wärme eines Heizkissens oder einer Wärmflasche.
  5. Nehmen Sie ein warmes Bad, zum Beispiel mit entspannendem Melissenextrakt.
  6. Vermeiden Sie Stress und sorgen Sie dafür, dass Sie sich seelisch wohl fühlen.
  7. Strengen Sie sich vor und während der Menstruation körperlich nicht zu sehr an.
  8. Verwenden Sie weniger Salz und würzen Sie stattdessen mit frischen Kräutern.
  9. Rauchen Sie nicht oder weniger - Tabak kann die Krämpfe verstärken.
  10. Trinken Sie möglichst keinen Alkohol.

Hausmittel gegen Regelschmerzen: Vitamine und Magnesium

Magnesium und Vitamin B6 können die krampfartigen Regelschmerzen deutlich lindern. Denn Magnesium nimmt maßgeblichen Einfluss auf die Dauer der Muskelanspannung in der Gebärmutter. Fehlt dem Körper dieser Mineralstoff, dauern das Zusammenziehen der Muskeln und damit die Schmerzen, länger an.

Vitamin B6 wird benötigt, um das Magnesium für den Körper überhaupt verwertbar zu machen. Steht es nicht zur Verfügung, ist auch das Magnesium unbrauchbar. Allerdings können diese Vitamine und Mineralstoffe nicht in die Schmerzentstehung eingreifen, sondern nur zur Linderung dienen.

Medikamente gegen Regelschmerzen: Symptome bekämpfen, wo sie entstehen!

Tanzende Frau

Wenn Ihr Frauenarzt organische Ursachen ausgeschlossen hat, können Sie sich mit Medikamenten aus der Apotheke selbst helfen. So wirkt der gut verträgliche Wirkstoff Naproxen direkt am Ort des Geschehens: Naproxen kann die Bildung der Prostaglandine hemmen und damit Unterleibsschmerzen und Menstruationsbeschwerden gezielt lindern.

Schon ein bis zwei Stunden nach der Einnahme kommt es in den meisten Fällen zu einer spürbaren Linderung der schmerzhaften Beschwerden, die bis zu 12 Stunden anhalten kann. Nicht nur Regelschmerzen und Krämpfe können reduziert werden, sondern auch Begleitbeschwerden wie Kopfschmerzen, Gereiztheit und Übelkeit. Weitere positive Nebeneffekte können sein: die Verringerung des Blutverlustes und die Verkürzung der Blutungsdauer. So kann sich die Lebensqualität während der Tage deutlich verbessern, Sie können Ihren Tagesablauf wieder normal und aktiv gestalten.

Naproxen findet sich zum Beispiel im rezeptfreien Medikament DOLORMIN® für Frauen.

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Wann sollten Sie zum Frauenarzt?

Selten sind Regelschmerzen Ausdruck einer körperlichen Erkrankung. Achten Sie aber auf mögliche Warnsignale Ihres Körpers. Führen Sie einen Zykluskalender, in den Sie jeden Monat eintragen, wann Ihre Menstruation stattfindet, in welcher Stärke sie auftritt und welche zusätzlichen Beschwerden damit einhergehen. Zeigen Sie diesen Kalender beim nächsten Termin Ihrem Frauenarzt – Sie erleichtern ihm damit die Beratung!

Einen Frauenarzt sollten Sie aufsuchen, wenn bei Ihnen schmerzhafte Beschwerden während der Regelblutung:

  • neu aufgetreten sind,
  • stärker geworden sind oder sich geändert haben,
  • außerhalb der normalen Blutung aufgetreten sind oder
  • sich insgesamt das Beschwerdebild geändert hat.

Zum Zyklus-Kalender