Schmerzen und Dolormin®: Die wichtigsten Fragen und Antworten

Im Folgenden haben wir Ihnen immer wiederkehrende Fragen zum Thema Schmerzen sowie zu unseren Medikamenten zusammengestellt. Natürlich erhalten Sie von uns auch die dazu gehörigen Antworten.

Eine Antwort auf Ihre Frage zu den Dolormin®-Produkten ist nicht dabei? Dann stellen Sie diese direkt an unsere Experten. 

FAQ DOLORMIN® allgemein

Kann ich ein Muster oder eine Probe von DOLORMIN® erhalten?

DOLORMIN® ist ohne Rezept apothekenpflichtig im Markt erhältlich. Da das Arzneimittel "apothekenpflichtig" ist, verbietet der Gesetzgeber die Abgabe von "Proben" direkt an Verbraucher, da die direkte, individuelle Beratung des Apothekers vom Gesetzgeber gewünscht wird und im Interesse Ihrer Gesundheit auch sinnvoll ist.

Kann ich DOLORMIN® während der Schwangerschaft verwenden?

Grundsätzlich sollte man in der Schwangerschaft immer so wenig Arzneimittel wie möglich einnehmen. DOLORMIN® kann im ersten und zweiten Drittel der Schwangerschaft eingenommen werden, am besten nach Rücksprache mit dem behandelnden Arzt. Im letzten Drittel der Schwangerschaft darf DOLORMIN® nicht mehr verwendet werden. Weitere Angaben erhalten Sie in der Gebrauchsinformation.

Eignet sich DOLORMIN® zur Daueranwendung?

DOLORMIN® ist wie alle Schmerzmittel, die ohne Rezept in der Apotheke abgegeben werden dürfen, für die kurzfristige Anwendung bestimmt. Eine kurzfristige Anwendung ist eine Anwendung von ca. 3-4 Tagen für Ibuprofen und von für 4-7 Tagen für Naproxen. Die Anwendungsdauer richtet sich immer nach dem Anwendungsgebiet. Sollten Schmerzen oder Fieber über einen längeren Zeitraum bestehen, sollte in jedem Falle ein Arzt hinzugezogen werden. Auch sollten Schmerzmittel nie häufiger als an maximal 10 Tagen pro Monat ohne ärztliche Betreuung eingenommen werden, da Leber- und Nierenfunktion sowie das Blutbild bei noch häufigerer Einnahme zu kontrollieren sind. Ebenfalls kann es bei Daueranwendung von Schmerzmitteln zu vermehrtem Auftreten von Kopfschmerzen kommen. Daher unsere Empfehlung - wenn Sie sehr häufig Schmerzen haben oder diese lange anhalten - bitte gehen Sie zu Ihrem Arzt.

Enthält DOLORMIN® Lactose?

Die Produkte DOLORMIN® Extra, DOLORMIN® Schmerztabletten, DOLORMIN® Migräne und DOLORMIN® für Kinder mit dem Wirkstoff Ibuprofen enthalten keine Lactose. DOLORTRIPTAN® enthält ebenso keine Lactose.
Die Produkte DOLORMIN® für Frauen und DOLORMIN® GS mit dem Wirkstoff Naproxen enthalten Lactose. Wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Unverträglichkeit gegenüber bestimmten Zuckern leiden, nehmen Sie diese beiden Präparate bitte erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein.

Enthält DOLORMIN® Fructose?

DOLORMIN® enthält keine Fructose.

Enthält DOLORMIN® Gluten?

DOLORMIN® enthält kein Gluten.

Sind DOLORMIN® Tabletten teilbar?

DOLORMIN® Extra und DOLORMIN® Migräne Tabletten sind jeweils weiße, kapselförmige Filmtabletten und haben eine Bruchkerbe; so kann die 400 mg Dosierung in 2 x 200 mg für leichte Schmerzen eingesetzt werden. Bei DOLORMIN® Schmerztabletten, DOLORMIN® für Frauen und DOLORMIN® GS Tabletten ist eine Teilung ist aufgrund der abgestimmten Dosierung nicht vorgesehen. DOLORTRIPTAN® Tabletten sind nicht teilbar.

FAQ Kopfschmerzen

Was ist typisch für einen Clusterkopfschmerz?

Der Clusterkopfschmerz ist ein sehr starker Kopfschmerz, der meist bei Männern vorkommt, in der Regel nachts und einseitig, oft verbunden mit Gesichtsrötung, Schweiß im Gesicht, verstopfter Nase und Beschwerden im Augenbereich, wie Tränenfluss und Herabhängen eines Augenlides. Als derzeit beste Therapie gilt im Anfall die Gabe von 100%igem Sauerstoff über etwa 15 Minuten. Ansonsten werden auch rezeptpflichtige Triptane oder Ergotalkoloide gegeben. Diese Therapien sollten aber in jedem Falle mit dem behandelnden Arzt individuell besprochen werden. Gegebenenfalls sollte man auch über vorbeugende Maßnahmen mit dem behandelnden Arzt sprechen. Hierbei kann es oftmals zu einer Verminderung der Anfallshäufigkeit kommen. In jedem Falle sollten Risikofaktoren wie Schlafmangel, Medikamente oder Alkoholgenuss überprüft und mit dem Arzt besprochen werden.

Wie macht sich Spannungskopfschmerz bemerkbar?

Spannungskopfschmerzen sind in der Regel beidseitig – oft vom Hinterkopf aufsteigend – aber auch im Stirnbereich, meist tagsüber, zwischen 30 Minuten und 7 Tagen anhaltend, hin und wieder auch mit Schlafstörungen und diffusem Schwindel verbunden. Sie können in die Schultern ausstrahlen, sind meist dumpf, drückend – als wenn man einen zu engen Hut auf dem Kopf trägt. Sie werden zum Teil durch vermehrte Anspannung der Kopf- und Nackenmuskulatur hervorgerufen, sind aber auch stress- oder alkoholbedingt. Sie treten entweder akut an bis zu 15 Tagen pro Monat oder chronisch an mehr als 15 Tagen pro Monat auf. Chronische Spannungskopfschmerzen werden anders behandelt als akute Kopfschmerzen.

FAQ Migräne

Was sind Migränephasen und wie machen sie sich bemerkbar?

Die Migräne hat drei Phasen. In der Phase 1 sog. Prodromi (Prodromi 1-2 Tage vor dem Migränekopfschmerz) haben manche Menschen psychische Abweichungen vom Normalzustand, wie übermäßig gute oder depressive Stimmungen. In dieser Phase findet man keine Veränderungen der Gefäßweite. In der Phase 2 (Aura ca. 1 Stunde vor der Kopfschmerzphase) kommt es zu Missempfindungen oder z.B. Sehstörungen. In dieser Phase sind die Blutgefäße verengt. Die Phasen 1 und 2 hat allerdings nicht jeder Migränepatient. In der Phase 3, der eigentlichen Kopfschmerzphase, sind die Blutgefäße dann erweitert. Körpereigene Schmerzauslöser werden freigesetzt, und es kommt zu einer Entzündung in der direkten Umgebung der kleinen Blutgefäße im Gehirn. Gegen die Bildung der körpereigenen Schmerzauslöser wirkt DOLORMIN® Migräne. Da bei einem Migräneanfall der Magen-Darm-Trakt alle Wirkstoffe etwas verzögert aufnimmt, ist es sinnvoll, Migränemittel frühzeitig einzunehmen, bevor die Kopfschmerzen zu stark werden oder gar Übelkeit und Erbrechen einsetzen – was bei vielen Patienten passiert – und die Medikamente wieder erbrochen werden.

Was passiert bei einer Migräne?

Der genaue Ablauf und die Entstehung des Migräneanfalles sind immer noch nicht bekannt. Bekannt ist eine genetische Veranlagung sowie verschiedene Auslöser, die zur direkten Attacke führen können, wie z.B. langes Ausschlafen am Wochenende, Rotwein, Käse oder Glutamat (häufig in chinesischem Essen).

In der akuten Attacke kommt es nach einer anfänglichen Gefäßverengung in der Vorphase, später zu einer Gefäßerweiterung der Hirnhautgefäße mit Ausbildung einer sterilen Entzündung (Entzündung, die nicht durch Bakterien oder Viren ausgelöst wird) und eines Ödems (Austritt von Wasser). Verantwortlich gemacht wird heute in erster Linie ein Serotoninmangel (Botenstoff im Gehirn). Ebenfalls über eine Gefäßverengung wirken die Ergotalkaloide. Da bei der Ausbildung der Entzündung auch Vermittler wie Prostaglandine (Entzündungssubstanzen) vermehrt freigesetzt werden, helfen gegen die akuten Schmerzen Prostaglandinsynthesehemmer (Substanzen, die die Neubildung der entzündungsfördernden Substanzen vermindern). Dies gilt z.B. für das in DOLORMIN® Migräne enthaltene Ibuprofen, welches als Ibuprofen plus DL-Lysinsalz besonders schnell resorbiert, das heißt vom Körper aufgenommen wird.

Wie sinnvoll ist Migräneprophylaxe (Vorbeugung)?

Eine Migräneprophylaxe ist immer dann sinnvoll, wenn mehr als 3 Attacken pro Monat auftreten oder wenn sehr starke Beschwerden bestehen. Medikamentös kommt neben sogenannten ß-Blockern oder Calciumantagonisten auch Magnesium zum Einsatz. An erster Stelle steht der Versuch mit den ß-Blockern Propranolol und Metoprolol. Diese Arzneimittel sind allerdings rezeptpflichtig und müssen individuell dosiert werden. Wichtig bei der Prophylaxe ist, dass sie auch über eine Weile (mindestens 2-3 Monate) kontinuierlich durchgeführt wird, sonst sind keine Erfolge zu erwarten. Sie selbst können mit Ausdauersport (Joggen, Schwimmen, Fahrrad fahren) oder mit der sogenannten progressiven Muskelrelaxation vorbeugend eingreifen. Der Ausdauersport muss dabei mindestens 3 Mal die Woche für mindestens eine halbe Stunde durchgeführt werden. Am Anfang der Therapie kann es vorübergehend zu einer Zunahme der Migräneanfälle kommen. Mit der Migräneprophylaxe können Sie die Häufigkeit der Attacken vermindern. Es werden trotzdem immer mal wieder Migräneanfälle auftreten. Ganz kann man das auch mit einer Prophylaxe nicht verhindern. Aber die Attacken können seltener werden und schwächer verlaufen. Außerdem sollten Sie ein Migränetagebuch führen. Damit kann man vielleicht feststellen, ob bestimmte Auslöser, wie Ausschlafen am Wochenende, Schokolade, Glutamat (häufig in chinesischem Essen), Rotwein oder Käse als direkte Auslöser für eine Attacke in Frage kommen.

Was ist eine nichtbakterielle Entzündung bei Migräne?

Bakterien und Viren führen zu Entzündungen, z.B. in Form von Halsschmerzen. Das Abwehrsystem bekämpft dann diese Bakterien und Viren und die Heilung setzt ein, die Schmerzen verschwinden. Auch beim Auftreten von Migränekopfschmerzen kommt es zu einer Entzündung im Gewebe um die kleinen Blutgefäße im Gehirn.

Diese Entzündung wird aber nicht, wie bei den Halsschmerzen, durch Bakterien oder Viren hervorgerufen. Deshalb spricht man bei den Migränekopfschmerzen von einer nichtbakteriellen Entzündung, auch als abakterielle oder sterile Entzündung bezeichnet. Die Entzündung bei Migränekopfschmerzen wird unter anderem durch das Freiwerden körpereigener Substanzen im Gehirn erzeugt. DOLORMIN® Migräne vermindert die Bildung genau dieser Substanzen, die zu einer Entzündung oder zu Schmerzen führen und bekämpft so den Migränekopfschmerz.

Nimmt die Häufigkeit von Migräne im Alter ab?

Ja. Die Wissenschaft hat jedoch noch keine Erklärung dafür, warum mit zunehmendem Alter sowohl die Häufigkeit, als auch der Schweregrad von Kopfschmerzen und Migräne oftmals nachlassen. Diskutiert wird ein Zusammenhang mit dem Hormonspiegel, der sich im Laufe des Lebens verändert und der sich möglicherweise ebenfalls im Laufe des Lebens verändernden Reaktionsbereitschaft des Gehirns auf verschiedene Reizzustände.

Wie kann ich Migräne mit Aura behandeln?

DOLORMIN® Migräne und Dolortriptan® wirken bei Migränekopfschmerzen - sowohl mit, als auch ohne Aura. DOLORMIN Migräne und Dolortriptan wirken in erster Linie gegen die migränebedingten Kopfschmerzen, aber auch gegen Begleitsymptome wie Übelkeit, Lärm- oder Lichtempfindlichkeit.

DOLORMIN® Migräne gibt es als Filmtablette. Wichtig ist, dass Sie die richtige Dosierung wählen - das heißt eine ganze Filmtablette – am besten mit einem großen Glas Wasser, damit sich die Tablette im Magen gut löst. Besonders wichtig ist es, die Tablette zu verwenden, sobald die ersten migränetypischen Beschwerden auftreten. Damit erreichen Sie die besten Erfolge. Im Falle einer Migräne mit Aura sollten Sie jedoch mit Ihrem behandelnden Arzt über eine Migräne-Prävention sprechen, da die Aura Sie doch sehr stark belasten kann.

Was, wenn Triptane bei Migräne nicht mehr helfen?

Wenn Ihnen Triptane und Ergotalkaloide (rezeptpflichtig) nicht helfen, sollten Sie vielleicht an eine Migräne-Prävention denken z.B. mit sogenannten ß-Blockern oder Calciumantagonisten, einer Magnesiumtherapie, Ausdauersport, Muskelrelaxationstraining nach Jacobson, ggf. auch Akupunktur. Falls nichts hilft, könnten Sie auch eine Schmerzklinik aufsuchen. In jedem Falle sollten Sie Ihre Therapie mit einem behandelnden Arzt besprechen, der Sie sicher gerne berät und Ihre Befunde kennt.

Was kann ich tun bei menstrueller Migräne?

Als menstruelle Migräne versteht man Migräne-Symptome, die praktisch immer drei Tage vor bzw. während Ihrer Regel auftreten. Dies ist ein sehr häufiges Phänomen, was wahrscheinlich mit einer regelbedingten Umstellung des Hormonhaushaltes zusammenhängt. Leider bringt eine Hormonbehandlung oftmals nicht den gewünschten Erfolg. Hierüber sollten Sie ggf. mit Ihrem Gynäkologen sprechen. Versuchen können Sie ein Entspannungstraining, z. B. nach Jacobson, oder einen leichten Ausdauersport, wie Jogging oder Walking. Hierbei kann es allerdings vorübergehend zu einer Verstärkung Ihrer Beschwerden kommen. Für die medikamentöse Therapie steht Ihnen z. B. DOLORMIN® Migräne zur Verfügung, das Sie in jeder Apotheke rezeptfrei erhalten können. Wichtig bei der Einnahme ist, dass Sie die angegebene Dosierung einhalten, und das Arzneimittel immer dann einnehmen, wenn die ersten Symptome auftreten. Versuchen könnten Sie auch eine Akupunkturbehandlung. Gegebenenfalls können Schmerzmittel in Absprache mit Ihrem Arzt auch prophylaktisch einige Tage vor dem Einsetzen der Regel gegeben werden. Gegen Menstruationsbeschwerden kann DOLORMIN für Frauen helfen.

Kann man zur Behandlung von Kopfschmerzen und Migräne den Wirkstoff Botulinustoxin (Botox®) verwenden?

Es gibt in Deutschland bislang nur wenige Erfahrungen mit Botulinum-Toxin-A. Diese sind aber positiv und der Wirkstoff soll sowohl bei Spannungskopfschmerzen, als auch zum Teil bei Migräne helfen. Neuere Untersuchungen zeigen, dass die Substanz in der Lage ist, den Entzündungsprozess zu stoppen. Der Wirkstoff gilt als gut verträglich, sollte aber nur von geübten Neurologen gespritzt werden. Das Botulinustoxin wird dabei in bestimmte Kopfmuskeln gespritzt. Die Wirkung hält etwa 6 Monate. Gegebenenfalls könnten Sie sich an eine Klinik wenden.

FAQ Migräne-Medikamente: DOLORMIN® Migräne

Wie muss ich DOLORMIN® Migräne anwenden?

DOLORMIN® Migräne gibt es als Filmtablette. Wichtig ist es, dass Sie die richtige Dosierung wählen, das heißt eine ganze Filmtablette, am besten mit einem großen Glas Wasser, damit sich die Tablette im Magen gut löst. Besonders wichtig ist es das Arzneimittel zu verwenden, sobald die ersten migränetypischen Beschwerden auftreten. Damit erreichen Sie die besten Erfolge.

Kann ich DOLORMIN® Migräne während der Stillzeit verwenden?

Der Wirkstoff Ibuprofen und seine Abbauprodukte gehen in geringen Mengen in die Muttermilch über. Da nachteilige Folgen für den Säugling bisher nicht bekannt geworden sind, wird bei kurzfristiger Anwendung eine Unterbrechung des Stillens in der Regel nicht erforderlich sein. Wird eine längere Anwendung bzw. Einnahme höherer Dosen (mehr als drei Filmtabletten) verordnet, sollte jedoch ein frühzeitiges Abstillen erwogen werden. Unter einer kurzfristigen Anwendung wird in diesem Falle eine Anwendung über maximal 3 Tage verstanden, so dass bei einer Migräneattacke, bei der die Kopfschmerzphase ohnehin maximal 72 Stunden, also 3 Tage dauert, eine Anwendung ohne Abstillen möglich ist, solange – wie schon oben im Text erwähnt – die Tageshöchstdosis nicht überschritten wird. Bei Unsicherheiten wenden Sie sich bitte an Ihren behandelnden Arzt.

FAQ Migräne-Medikamente: DOLORTRIPTAN®

Was ist das Besondere an DOLORTRIPTAN®?

Mit DOLORTRIPTAN® haben wir ein spezifisches Arzneimittel gegen Migräne in der Selbstmedikation, das einen schnellen Wirkeintritt, eine hohe Effektivität auch gegen die Begleitbeschwerden hat und dabei gut verträglich ist.

DOLORTRIPTAN® gehört zu den am schnellsten wirksamen Triptanen (schon nach 30 Minuten) und den verträglichsten Triptanen (Nebenwirkungen auf Placebo Niveau). Es ist darüber hinaus eines der wirksamsten Triptane und gehört zu den Triptanen mit dem höchsten Anteil an Patienten, die bereits 2 Stunden nach der Einnahme schmerzfrei sind und es bis zu 24 Stunden bleiben.

DOLORTRIPTAN® gehört außerdem zu den Triptanen, die zuverlässig, sprich bei ca. 90% aller Migräneattacken regelmäßig wirksam sind.

Für wen ist DOLORMIN® Migräne bestimmt?

Für all die Patienten, bei denen Kontraindikationen für die Anwendung von Triptanen bestehen oder bei Patienten mit sogenannten „Mischkopfschmerzen" also Patienten, die wissen, dass sie sowohl unter Migräne, als auch unter Spannungskopfschmerzen leiden und oft beim Einsetzen der Kopfschmerzen nicht unterscheiden können, um welche Kopfschmerzart es sich diesmal handelt. Diese Patienten können immer dann, wenn sie unsicher sind, mit einem DOLORMIN® Migräne beginnen und ggf. später auf ein Triptan zurückgreifen, falls die Kopfschmerzen nicht auf Ibuprofen reagieren.

Was ist der Unterschied zwischen DOLORTRIPTAN® bei Migräne und DOLORMIN® Migräne? Wann sollte welches Präparat empfohlen werden?

DOLORTRIPTAN® bei Migräne wirkt, in erster Linie bei Kopfschmerzen im Rahmen einer Migräneattacke. Bei den meisten anderen Formen von Kopfschmerzen ist es unwirksam. DOLORMIN® Migräne Filmtabletten dagegen ist ein „Allrounder". Denn Ibuprofen, der Wirkstoff in DOLORMIN® Migräne wirkt sowohl bei Migränekopfschmerzen als auch bei Kopfschmerzen anderer Ursachen. DOLORMIN® Migräne sollte zum Beispiel dann empfohlen werden, wenn beim Patienten Kontraindikationen für die Anwendung eines Triptans bestehen z.B. aufgrund von Vorerkrankungen im Herz-Kreislaufsystem wie Herzinfarkt, Schlaganfall, Angina pectoris, Alterslimit... Und DOLORMIN® Migräne sollte natürlich auch Patienten empfohlen werden, die wissen, dass sie sowohl unter Migräne als auch unter Spannungskopfschmerzen leiden. Diese Patienten können immer dann, wenn sie unsicher sind, mit einem DOLORMIN® Migräne beginnen und ggf. später auf ein Triptan zurückgreifen.

Wann ist DOLORTRIPTAN® bei Migräne wirksam?

DOLORTRIPTAN® bei Migräne wirkt bei Migränekopfschmerzen sowohl gegen die Kopfschmerzen, als auch gegen die dazu gehörenden Begleitbeschwerden. Es wirkt besonders effektiv, wenn es direkt zu Beginn der einsetzenden Kopfschmerzen eingenommen wird. Die Einnahme in der Auraphase sollte nicht vorgenommen werden.

Wann ist DOLORTRIPTAN® bei Migräne nicht wirksam?

DOLORTRIPTAN® bei Migräne wirkt praktisch nur bei Migränekopfschmerzen. Bei den meisten anderen Kopfschmerzformen ist es unwirksam.

Dürfen alle Personen DOLORTRIPTAN® bei Migräne verwenden?

Nein, DOLORTRIPTAN® bei Migräne darf nicht angewendet werden bei:

Vorerkrankungen im Herz-Kreislaufsystem wie Schlaganfall, vorübergehenden Durchblutungsstörungen des Gehirns (TIA=transitorisch ischämisch Attacke), PAVK (periphere arterielle Verschlusskrankheit, meist Durchblutungsstörungen der Beine und Füße), schwerem Bluthochdruck oder leichtem bis mäßigem aber unkontrolliertem Bluthochdruck, Patienten mit eingeschränkter Blutzufuhr zum Herzen z.B. nach einem Herzinfarkt oder bei Angina pectoris; Patienten mit schweren Leberfunktionsstörungen, Schwangeren, bei Jugendlichen unter 18 Jahren und Erwachsenen über 65 Jahren.

Anwendung darf erst nach Rücksprache mit dem Arzt vorgenommen werden bei:

Patienten mit Risiken für eine Herzkrankheit. Hierzu gehören Patienten, die bereits an unkontrolliertem leichten Bluthochdruck, hohem Cholesterinspiegel, Fettleibigkeit, Zuckerkrankheit leiden oder die rauchen, Patienten, die eine deutliche Vorbelastung für Herzkrankheiten in der Familie aufweisen sowie Frauen jenseits der Wechseljahre und Männer über 40 Jahre. Ebenfalls sollten alle Patienten ihren Arzt befragen, die ungewöhnliche Migräneattacken haben mit Ohrgeräuschen, Schwindel, Lähmungen einer Körperhälfte während der Auraphase oder Lähmungen der Augenmuskeln. Auch Patienten mit einer Sulfonamidüberempfindlichkeit sollten ihren Arzt wegen möglicher Kreuzallergien fragen, ebenso wie Patienten mit einer leichten bis mäßig starken Lebererkrankung sowie Patienten mit einer schweren Nierenerkrankung.

Warum darf DOLORTRIPTAN® bei Migräne erst ab 18 Jahren angewendet werden?

DOLORTRIPTAN® bei Migräne ist in Europa aktuell nicht für Jugendliche bis 18 Jahre indiziert.

Warum darf DOLORTRIPTAN® bei Migräne nicht bei Patienten über 65 Jahre angewendet werden?

Es liegen keine ausreichenden Daten für die Anwendung bei Patienten über 65 Jahren vor. Bei Patienten über 65 Jahren ist das Risiko zudem erhöht, dass sie Erkrankungen haben, bei denen die Blutgefäße nicht verengt werden dürfen, wovon sie aber selber nichts wissen.

Warum darf für einen Migräneanfall keine 2. Tablette DOLORTRIPTAN® bei Migräne eingenommen werden, wenn die erste Tablette nicht gewirkt hat?

Almotriptan, der Wirkstoff von DOLORTRIPTAN® bei Migräne, wirkt nur bei Migräne, nicht aber bei anderen Kopfschmerzarten. Eine 2. Tablette kann 2 Stunden nach der 1. Tablette eingenommen werden, wenn die 1. Tablette gewirkt hat, aber noch keine vollständige Linderung eingetreten ist. Wenn sich die Schmerzen gar nicht gebessert haben, wird eine 2. Tablette nicht wirken.

Wie viele Tabletten DOLORTRIPTAN® bei Migräne darf ich an einem Tag einnehmen?

An einem Tag dürfen Sie bis zu 2 Tabletten DOLORTRIPTAN® bei Migräne einnehmen. Die 2. Tablette sollte aber nur eingenommen werden, wenn die erste Tablette zunächst eine deutliche Linderung der Beschwerden ergab, die Kopfschmerzen aber im Laufe des Tages wiederkehren. Die 2. Tablette kann 2 Stunden nach der ersten Tablette eingenommen werden.

Sollte ich DOLORTRIPTAN® bei Migräne vor, während oder nach einer Mahlzeit einnehmen?

DOLORTRIPTAN® bei Migräne kann unabhängig von den Mahlzeiten eingenommen werden. Wirkung und Wirkeintritt bleiben davon unberührt.

Sollte ich DOLORTRIPTAN® bei Migräne schon während der Auraphase einnehmen?

DOLORTRIPTAN® verhindert keine Migräne Attacke, verhindert jedoch deren Ausbreitung, wenn die Schmerzen aufgetreten sind. Daher nehmen Sie DOLORTRIPTAN® bei Migräne sobald die Kopfschmerzen eintreten, nicht vorher. Dank der schnellen Aufnahme des Wirkstoffs durch den Körper müssen Sie auch keine Angst vor "zu später" Einnahme haben.

Bei welchen Kopfschmerzen sollte ich DOLORTRIPTAN® bei Migräne nicht einnehmen, sondern zum Arzt gehen?

Immer dann, wenn Ihre Kopfschmerz-Beschwerden und die Begleitbeschwerden von den Beschwerden abweichen, die Sie üblicher Weise haben, wenn Sie unter Migräne leiden, sollten Sie DOLORTRIPTAN® bei Migräne nicht einnehmen, da sie andere schwere neurologische Erkrankungen maskieren können, wie Schlaganfälle. Auf folgende Beschwerden sollten Sie dabei besonders achten: Ohrensausen, Geräusche, Schwindel, Doppeltsehen, unkoordinierte Bewegungen, Bewusstseinsstörungen oder auffallende Schwäche auf einer Körperseite.

Ist eine Tablette DOLORTRIPTAN® teilbar?

Nein. Die Tablette ist sehr klein und kann gut als Ganzes geschluckt werden. Und die Dosis ist genau auf die Behandlung einer Migräneattacke abgestimmt. Oftmals ist schon eine Tablette ausreichend, um den Migränekopfschmerz und die Begleitbeschwerden erfolgreich zu behandeln.

Wie sieht die Tablette DOLORTRIPTAN® bei Migräne aus?

DOLORTRIPTAN® bei Migräne ist eine kleine runde, weiße, Filmtablette mit einem blauen A auf einer Seite für den Wirkstoff „Almotriptan". Der Aufdruck "A" verringert die Gefahr der Verwechselung mit anderen Tabletten.

Was muss ich beachten, wenn ich zusätzlich zum DOLORTRIPTAN® bei Migräne ein Ergotamin (Mutterkornalkaloid) einnehmen möchte?

Zwischen der Einnahme von Ergotaminen (Mutterkornalkaloiden) und DOLORTRIPTAN® bei Migräne muss ein zeitlicher Abstand bestehen. Nach der Einnahme von Almotriptan sollten Sie mindestens 6 Stunden warten, bis Sie ein Ergotamin einnehmen. Nach der Einnahme von Ergotamin sollten Sie mindestens 24 Stunden warten, bevor Sie DOLORTRIPTAN® einnehmen.

Wann ist der beste Zeitpunkt, um DOLORTRIPTAN® bei Migräne einzunehmen?

Am besten nehmen Sie DOLORTRIPTAN® bei Migräne in der ersten Stunde nach Einsetzen der Kopfschmerzen ein, solange diese noch leicht bis mäßig sind. Damit steigen Ihre Chancen auf eine raschere Schmerzlinderung bzw. Schmerzfreiheit deutlich. DOLORTRIPTAN® bei Migräne kann aber auch zu jedem anderen Zeitpunkt eingenommen werden. Prophylaktisch darf DOLORTRIPTAN® bei Migräne allerdings nicht verwendet werden.

Was muss ich bei Nierenschwäche beachten?

Bei leichten bis mittelschweren Nierenfunktionsstörungen ist keine Dosisanpassung erforderlich. Bei schweren Nierenfunktionsstörungen sollte die maximale Dosis pro Tag nicht mehr als 1 Tablette DOLORTRIPTAN® bei Migräne betragen.

Was muss ich bei einer Leberfunktionsstörung beachten?

Bei leichten bis mittelschweren Lebererkrankungen ist Vorsicht geboten. Hier sollten Sie Ihren Arzt befragen. Bei schweren Lebererkrankungen darf DOLORTRIPTAN® bei Migräne nicht eingenommen werden.

Kann ich DOLORTRIPTAN® bei Migräne in der Schwangerschaft anwenden?

Für Almotriptan, dem Wirkstoff von DOLORTRIPTAN®, liegen nur sehr begrenzte Daten über schwangere Patientinnen vor. Almotriptan sollte während einer Schwangerschaft nur eingenommen werden, wenn Ihr Arzt dies nach der Nutzen-Risiko-Abwägung empfiehlt.

Darf ich DOLORTRIPTAN® bei Migräne in der Stillzeit anwenden?

Es ist nicht bekannt, ob Almotriptan, der Wirkstoff von DOLORTRIPTAN® bei Migräne beim Menschen in die Muttermilch übergeht. Daher sollten Sie sicherheitshalber für 24 Stunden abstillen, bis der Wirkstoff den Körper wieder verlassen hat.

Bei welchen Erkrankungen darf ich DOLORTRIPTAN® bei Migräne nicht einnehmen und warum?

DOLORTRIPTAN® bei Migräne darf bei allen Erkrankungen nicht angewendet werden, bei denen die kleinen Blutgefäße verengt sind, in der Vergangenheit schon einmal verengt waren oder bei denen eine Verengung zur Verstärkung bestehender Beschwerden führen kann. Denn DOLORTRIPTAN® bei Migräne kann diese Blutgefäße wieder oder zusätzlich verengen und so zu Beschwerden führen.

Zu den Erkrankungen, bei denen Sie es nicht anwenden dürfen, gehören: Herzinfarkt, Schmerzen oder Beschwerden in der Brust, die gewöhnlich bei Aktivität oder Stress auftreten, Herzprobleme ohne Schmerzen, Schmerzen in der Brust im Ruhezustand, schwerer Bluthochdruck, unkontrollierter leichter oder mäßig ausgeprägter Bluthochdruck, ein Schlaganfall oder eine Einschränkung des Blutflusses zum Gehirn sowie ein Verschluss der großen Arterien der Beine oder Arme.

Warum darf ich DOLORTRIPTAN® bei Migräne nicht einnehmen, wenn ich Arzneimittel wie Ergotamine, Dihydroergotamin und Methysergid oder andere Serotonin-Agonisten (z. B. Sumatriptan) gegen die Migräne einnehmen?

DOLORTRIPTAN® bei Migräne hat einen ähnlichen Wirkmechanismus wie andere Triptane. Sie wirken alle gefäßverengend. Bei Kombination mehrerer Wirkstoffe könnte die gefäßverengende Wirkung zu stark werden. Das Risiko für Nebenwirkungen könnte daher steigen. Die Einnahme von DOLORTRIPTAN® bei Migräne und Ergotaminen kann aber in einem festgelegten Zeitabstand erfolgen. Nach der Einnahme von Almotriptan (rezeptpflichtig als Almogran) sollten Sie mindestens 6 Stunden warten, bis Sie ein Ergotamin einnehmen. Nach der Einnahme von Almotriptan (rezeptfrei als DOLORTRIPTAN® bei Migräne) sollten Sie mindestens 24 Stunden warten, bis Sie ein Ergotamin oder ein anderes Triptan einnehmen. Nach der Einnahme von Ergotamin sollten Sie mindestens 24 Stunden warten, bevor Sie DOLORTRIPTAN® bei Migräne nehmen.

Warum darf ich DOLORTRIPTAN® bei Migräne nicht zusammen mit Arzneimitteln einnehmen, die Johanniskraut enthalten?

Johanniskraut und Almotriptan, der Wirkstoff von DOLORTRIPTAN® bei Migräne, werden in der Leber durch dieselben Enzyme abgebaut. Wenn beide gleichzeitig abgebaut werden, kann die Menge dieser Enzyme nicht mehr ausreichen und das Risiko für Nebenwirkungen durch Johanniskraut und Almotriptan kann verstärkt werden.

Was sind MAO-Hemmer und warum sollte ich mit meinem Arzt sprechen, wenn ich sie gleichzeitig mit DOLORTRIPTAN® bei Migräne einnehmen möchte?

MAO-Hemmer (Monoaminooxydasehemmer) sind Arzneimittel, die gegen Depressionen eingesetzt werden. Sie hemmen den Abbau von Serotonin, einer körpereigenen Substanz. Ein Mangel von Serotonin im Gehirn wird mit dem Auftreten von Depressionen in Zusammenhang gebracht. Da Almotriptan genau wie Serotonin von der Monoaminooxidase abgebaut wird, kann es bei gleichzeitiger Gabe von Almotriptan und Arzneimitteln, welche die Monoaminooxidase (MAO) hemmen, zu einer Erhöhung von Serotonin im Gehirn kommen. Dies bezeichnet man als Serotonin-Syndrom. Serotonin Syndrome wurden weltweit allerdings nur sehr selten im Zusammenhang mit der Anwendung von Triptanen beobachtet.

Was ist ein Serotonin-Syndrom?

Ein Serotonin-Syndrom entsteht durch zu viel Serotonin im Gehirn. Da Serotonin und Triptan an den gleichen Bindungsstellen im Gehirn andocken, können zu viele Bindungsstellen zur gleichen Zeit belegt sein. Dann kann es zu Beschwerden kommen, die zum Teil lebensbedrohlich sein können. Typische Beschwerden sind: Verwirrtheit, Unruhe, Fieber, Schwitzen, unkoordinierte Bewegungen von Gliedmaßen oder Augen, unkontrollierbare Muskelzuckungen oder Durchfall. Dies kommt jedoch äußerst selten vor.

Was sind selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI) und warum sollte ich mit meinem Arzt sprechen, wenn ich sie zusammen mit DOLORTRIPTAN® bei Migräne einnehmen möchte?

Serotonin ist eine körpereigene Substanz, ein Überträgerstoff, dessen Mangel im Gehirn mit dem Auftreten von Depressionen in Zusammenhang gebracht wird. Selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer vermindern die Wiederaufnahme von Serotonin in spezifische Hirnzellen (Recycling), so dass mehr Serotonin als frei agierender Botenstoff zur Verfügung steht. Da Almotriptan ähnlich wie Serotonin wirkt, können bei gleichzeitiger Gabe von DOLORTRIPTAN® bei Migräne und Serotonin-Wiederaufnahmehemmern zu viele Substanzen „Serotonin-ähnlich" wirken. Dies kann zu vermehrten Nebenwirkungen führen, bis hin zum Serotonin-Syndrom. Dies kommt jedoch äußerst selten vor.

FAQ Regelschmerzen

Warum hilft DOLORMIN® für Frauen besonders bei Regelschmerzen?

DOLORMIN® für Frauen enthält den Wirkstoff Naproxen, der die erhöhte Freisetzung der Botenstoffe (Prostaglandine) in der Gebärmutter normalisiert. So werden nicht nur Schmerzen, sondern auch die unangenehmen Begleitsymptome der Monatsblutung wie z. B. Krämpfe im Unterleibsbereich bekämpft. Dolormin® für Frauen wirkt für bis zu 12 Stunden gegen Regelschmerzen und Krämpfe, Übelkeit und Schwindel. DOLORMIN® für Frauen kann auch die Dauer und Stärke der Regel verringern.

Wie lange wirkt DOLORMIN® für Frauen?

DOLORMIN® für Frauen wirkt bis zu 12 Stunden gegen Regelschmerzen und Krämpfe, Übelkeit und Schwindel. So können Sie mit nur einer Einnahme von 2 Tabletten Ihren Tagesablauf wieder normal und aktiv gestalten.

Wie dosiere ich DOLORMIN® für Frauen?

Als Erstdosis sind bei DOLORMIN® für Frauen 2 Tabletten vorgesehen. Anschließend nehmen Sie – je nach Stärke der Beschwerden – alle 6-8 Stunden 1 Tablette. Die Tageshöchstdosis liegt bei 3 Tabletten (entsprechend 750 mg Naproxen).

Darf ich DOLORMIN® für Frauen bei Alkoholkonsum einnehmen?

Während der Anwendung von DOLORMIN® für Frauen sollten Sie möglichst keinen Alkohol trinken.

Gibt es bei Einnahme von DOLORMIN® für Frauen Wechselwirkungen mit der "Pille"?

Wechselwirkungen mit einem handelsüblichen Kontrazeptivum („Pille") sind bei Verwendung von DOLORMIN® für Frauen nicht bekannt. Bei konkreten Fragen zu Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln wenden Sie sich am besten an Ihren Frauenarzt oder Apotheker.

Schadet die dauerhafte Einnahme von DOLORMIN® für Frauen?

DOLORMIN® für Frauen ist wie alle Schmerzmittel, die ohne Rezept in der Apotheke abgegeben werden dürfen, für die kurzfristige Anwendung bestimmt. Nehmen Sie DOLORMIN® für Frauen ohne ärztlichen Rat nicht länger als 4 Tage ein. Bei Regelschmerzen ist eine Anwendung darüber hinaus für gewöhnlich nicht notwendig.
Sollten die Schmerzen über einen längeren Zeitraum bestehen, sollte in jedem Falle ein Arzt hinzugezogen werden.

Gibt es alternative Möglichkeiten, um meine Regelschmerzen zu lindern?

Neben Medikamenten können Sie einiges für Körper und Seele tun, um die Intensität der Regelschmerzen zu beeinflussen. Hier finden Sie unsere "10 Tipps für Ihre Wohlfühl-Tage!". Auch Nahrungsergänzungsmittel wie Magnesium und Vitamin B6 können die krampfartigen Regelschmerzen deutlich lindern.

Wann sollte ich zum Arzt gehen?

Sie sollten einen Arzt aufsuchen, bevor Sie DOLORMIN® für Frauen einnehmen, wenn:

  • krampfartige, schmerzhafte Beschwerden während der Regelblutung
    – neu auftreten
    – deutlich stärker geworden sind
  • sich das Beschwerdebild deutlich geändert hat
  • die Beschwerden auch außerhalb der normalen Blutungen aufgetreten sind
  • Sie nach Einlage einer Spirale erstmals Regelschmerzen haben.

FAQ Gelenkschmerzen

Was ist der Unterschied zwischen Arthrose und Arthritis?

Bei Arthrose verliert der Gelenkknorpel seine Elastizität und damit die Pufferfunktion für die Gelenke. Das Knorpelgewebe wird dünner und reißt ein. Der unter dem Knorpel liegende Knochen versucht nun, den fehlenden Knorpelschutz auszugleichen und kann damit nicht mehr richtig seine Pufferfunktion für die Gelenke erfüllen: Er verdichtet und verhärtet sich. Eine schmerzfreie Gelenkbewegung und damit der normale reibungslose Bewegungsablauf ist jetzt nicht mehr möglich.

Ist ein Gelenk oder Teile eines Gelenks entzündet, spricht man von einer Arthritis. Sie ist oft eine Folgeerscheinung der Arthrose. Denn im Verlauf einer Arthrose können sich Knorpelteilchen ablösen, sie wirken dann in der Gelenkflüssigkeit wie Sand im Getriebe. Dies ist schmerzhaft und reizt die Gelenkinnenhaut, die mit Entzündungen reagiert.
Für weitere Informationen finden Sie hier mehr zum Thema Gelenkschmerzen sowie unsere Broschüre zum Thema Bewegungsschmerzen.

Ist Arthrose erblich bedingt?

Eine genetische Veranlagung ist nicht auszuschließen, jedoch nicht hinreichend bekannt. Gelenkschmerzen sind oft die Folge eines natürlichen Abnutzungsprozesses der Knorpel, bedingt durch altersbedingten Verschleiß. Bei Arthrose verliert der Gelenkknorpel seine Elastizität und damit die Pufferfunktion für die Gelenke. Das Knorpelgewebe wird dünner und reißt ein. Der unter dem Knorpel liegende Knochen versucht nun, den fehlenden Knorpelschutz auszugleichen: Er verdichtet und verhärtet sich. Ein reibungsloser Bewegungsablauf ist jetzt nicht mehr möglich. Schmerzen und Versteifungen sind die Folge.

Kann ich Gelenkschmerzen vorbeugen?

Neben der richtigen Haltung, z. B. beim Sitzen, Heben und Aufstehen, beugen Sie Gelenkerkrankungen am besten durch eine sanfte Ausdauersportart vor, bei der die Knorpel und Gelenke abwechselnd be- und entlastet werden. Mehr Tipps und hilfreiche Informationen hierzu finden Sie Arthrose-Behandlung.

Welche Sportarten sind bei Gelenkschmerzen geeignet?

Sportarten, die die Gelenke nicht oder wenig beanspruchen wie z. B. Gymnastik, Skilanglauf, Radfahren, Schwimmen oder Walken sind sehr empfehlenswert. Vermeiden Sie Sportarten mit abrupten Stoppbewegungen wie Tennis oder Badminton. Lesen Sie hierzu auch unsere Broschüre zum Thema Bewegungsschmerzen.

Trifft mich Arthrose nur im Alter?

Arthrose ist längst nicht nur auf ältere Menschen beschränkt: Immer mehr junge Menschen leiden durch kontinuierliche Über- oder Fehlbelastung im Beruf (langes Sitzen und Arbeiten vor dem PC) unter Gelenkschmerzen. Insbesondere bei übertriebenem Freizeitsport nutzt der Gelenkknorpel schneller oder nur einseitig ab, was unter Umständen zu Arthrose (Gelenkverschleiß) in jungen Jahren führen kann.

Wie wirkt DOLORMIN® GS?

DOLORMIN® GS wird gezielt zur Behandlung leichter bis mäßig starker Gelenkschmerzen bei bekannter Arthrose (Gelenkverschleiß) eingenommen. Durch den Wirkstoff Naproxen wird die Bildung der sogenannten Prostaglandine gehemmt. Die Wirkung des Präparates kann über einen Zeitraum von bis zu 12 Stunden andauern.

FAQ Schmerzen und Fieber bei Kindern

Wie lange dauert es, bis das Fieber nach der Gabe von DOLORMIN® für Kinder Ibuprofensaft sinkt?

Ein wenig Geduld braucht man schon. Die Fiebersenkung beginnt meist bereits in der ersten Stunde nach der Einnahme. Die deutlichste Fiebersenkung ist nach etwa 2-3 Stunden zu erwarten. Eine langsame Fiebersenkung ist zudem gut für den kleinen Körper. Denn eine zu schnelle Fiebersenkung kann das Kind zusätzlich zur bestehenden Erkrankung belasten.

Warum sollte ich bei der Gabe von DOLORMIN® für Kinder Ibuprofensaft den Arzt fragen, wenn mein Kind Windpocken hat?

Bei manchen Infektionen, zum Beispiel bei Windpocken, ist die Abwehr Ihres Kindes durch die Krankheit geschwächt. Dadurch kann es zu zusätzlichen Infektionen beim Kind kommen. DOLORMIN® für Kinder Ibuprofensaft senkt das Fieber, lindert Schmerzen und Entzündungen. Dadurch könnte es passieren, dass Sie die neue Infektion erst verspätet merken, weil das Arzneimittel die Beschwerden Ihres Kindes insgesamt lindert.

Also unser Tipp – nehmen Sie hier DOLORMIN® für Kinder oder andere Schmerzmittel nur auf Anraten Ihres Arztes ein und beobachten Sie Ihr Windpocken-Kind auf mögliche neu hinzu kommende Infektionen oder eine Verschlechterung bestehender Infektionen (z.B. eitriger Wunden).

Was für ein Farbstoff ist Allurarot AC (E129)?

Allurarot ist ein zugelassener Lebensmittelfarbstoff, der z.B. auch in Campino Bonbons enthalten ist. 100 ml DOLORMIN® für Kinder Ibuprofensaft enthalten 0,0007 g Allurarot.

Mein Kind hat zu viel DOLORMIN® für Kinder Ibuprofensaft getrunken? Was muss ich tun?

Bewahren Sie in jedem Falle Ruhe und benachrichtigen Sie einen Arzt!

DOLORMIN® für Kinder Ibuprofensaft führt nur sehr selten bei sehr hoher Überdosierung zu Vergiftungserscheinungen. So wissen wir aus Erfahrung, dass zum Beispiel ein Kind mit 20 kg Körpergewicht (ca. 6 Jahre alt), auch wenn es eine halbe Flasche DOLORMIN® für Kinder Ibuprofensaft getrunken hat, wahrscheinlich keinerlei Beschwerden bekommen wird.

Außerhalb der normalen Dienstzeiten Ihres Arztes können Sie die Giftnotrufzentrale anrufen. Eine mögliche Telefon-Nummer einer deutschen Giftnotrufzentrale ist die 0228-1924-0 der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität, Adenauerallee 119, 53113 Bonn. Auch uns können Sie in Notfällen telefonisch über unsere Hotline erreichen 00800 260 260 00 (kostenfrei). Bei Anrufen aus den Mobilfunknetzen gelten möglicherweise abweichende Preise.

Die vorstehenden Empfehlungen sind nach bestem Wissen sorgfältig erwogen und geprüft, stellen aber keinen Ersatz für eine medizinische Betreuung jeglicher Art dar. Bevor Sie unseren Empfehlungen folgen und selbst Maßnahmen zur Linderung Ihrer Schmerzen oder Ihres Fiebers ergreifen, sollten Sie in jedem Fall vorab mit Ihrem Arzt Kontakt aufnehmen und sich entsprechend beraten lassen.

Wann gebe ich meinem Kind DOLORMIN® für Kinder Ibuprofensaft 20 mg/ml, wann Ibuprofensaft 40 mg/ml?

DOLORMIN® für Kinder Ibuprofensaft 20 mg/ml ist die klassische Kinderdosierung für Kinder ab 6 Monaten, während DOLORMIN® für Kinder Ibuprofensaft 40 mg/ml für größere Kinder ab 4 Jahren vorgesehen ist. Achten Sie bei der Dosierung aber vor allem auf das Gewicht Ihres Kindes: Manche Kinder wiegen mehr oder weniger als der Altersdurchschnitt und brauchen daher auch eine andere Dosierung. Die empfohlene Dosierung finden Sie hier. Sprechen Sie im Zweifelsfall mit dem Kinderarzt.

Wonach schmeckt DOLORMIN® für Kinder?

DOLORMIN® für Kinder mit Ibuprofen schmeckt fruchtig und beerig. Durch den angenehmen Geschmack wird so die Einnahme erleichtert. In der transparenten, bruchsicheren Flasche können Kinder die rosa Farbe des Safts sehen und sind so eher bereit, den Saft einzunehmen. Außerdem ist für Sie als Eltern so immer die Restmenge an Saft in der Flasche zu erkennen, damit Sie rechtzeitig an Nachschub denken. Eine Kindersicherung am Deckel verhindert zudem, dass Kinder alleine die Flasche öffnen können. Die genaue Dosierbarkeit ist ein weiterer Vorteil des Ibuprofensafts. Denn je nach Alter und Gewicht Ihres Kindes ist eine höhere oder geringere Dosierung empfehlenswert.